Gesprächsabende


"Wasser - Gottesgabe und Menschenrecht"

Mittwoch, 06.09.2019

Bericht: Klaus Scholz
Fotos:   Manfred Olivier



Zum Gesprächsabend mit dem Thema "Wasser - Gottesgabe und Menschenrecht" kam als Gastrednerin: Ariane Stedtfeld (GMÖ) und es waren 28 Interessierte.

Der Gesprächsabend führte uns auf eine sinnliche Expedition in die Vielfalt des Wassers in unserem Leben, der Natur und unserer Kultur mit Kunst und Musik.
Wasser ist wunderschön, imposant, lebensnotwendig und manchmal gefährlich. Wasser ist auf der Welt unterschiedlich verteilt. In einigen Ländern Afrikas herrscht wegen Wasserknappheit Dürre. Andere Länder, z.B. die arabischen, haben Wasser im Überfluss. Wasser kann auch gewaltig sein in Form von Wasserfällen oder Kreativität beweisen, indem wunderschöne Landschaften entstehen.
Auch Künstler, z.B. Christo, haben das Wasser für ihre Werke entdeckt. Wasser kann man hören durch Musik.
Aber anhand des Wassers ist auch der Klimawandel zu erkennen. Viele Wasserstellen in Afrika werden kleiner oder verschwinden langsam.

Menschen leben vom Wasser. Plastikrückstände im Wasser gelangen über Fische in unsere Ernährungskette.

Auf die Frage: "Wem gehört das Wasser"? verfahren Staaten unterschiedlich.
Auch wenn Wasser Menschenrecht ist gibt es darüber verschiedene Auffassungen, wie der Verbrauch in einigen Ländern eingeteilt wird.
7,5 Millarden Menschen haben auf der Welt kein ausreichendes Trinkwasser.

Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass dieser Missstand behoben wird. Es gibt viele Aktivitäten (Miserior, Unicef usw.), die sich mit dieser Situation auseinandersetzen.

Sehr hoher Wasserverbrauch entsteht z.B. auch bei der Herstellung unserer Baumwollkleidung oder der Herstellung von Elektronikgeräten.

Einen kleinen Beitrag den wir liefern könnten wäre, diese Sachen länger zu gebrauchen und nicht so schnell wieder neu zu kaufen.

Zum Schluss wurden noch 17 Ziele in einem Bild dargestellt die unsere Welt positiv verändern könnten.



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